Pressemitteilung zum 13.01.2020

Deutschlands Baumwipfelpfade vernetzen sich

Zentrales Datenmanagement mit einem System

 

Dornbirn (AT), Bad Kötzting (DE): Die Erlebnis Akademie AG, Deutschlands größter Anbieter von Baumwipfelpfaden, erweitert einmal mehr das Freizeitangebot. Baumwipfelpfade an vier Standorten sind bereits komplett mit einer Ticket- und Zutrittslösung verbunden. Nun wird erstmals auch externe Infrastruktur eingebunden: zwei allgemein zugängliche Spielplätze, die auch ohne den Pfad zu besuchen, nutzbar sind.

 

Die Erlebnis Akademie AG ist der größte Anbieter von Baumwipfelpfaden in Deutschland.

An mehreren Standorten – in Rügen, Schwarzwald, Saarschleife, Bad Kötzting und Neuschönau – betreibt das Unternehmen Naturerlebniseinrichtungen im Kronenbereich verschiedener Wälder. Seit kurzem haben die vier Freizeitanlagen eine gemeinsame Datenverwaltung, sämtliche Daten fließen zentralisiert in Bad Kötzting in Ostbayern zusammen. Die vier Standorte wickeln das Ticketing, die Zutrittskontrolle per Lesegeräten und Drehsperren sowie den Merchandise-Verkauf über ein und dasselbe System ab – jenes des österreichischen Anbieters Portalum. Aktuell werden zwei nicht zum Baumwipfelpfad gehörende Spielplätze mit dem zentralen Datenmanagement verbunden: einer an der Saarlandschleife, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes, und einer auf dem Sommerberg in Baden-Württemberg. Die Spielplätze können von der Öffentlichkeit unabhängig von den Baumwipfelpfaden genutzt werden.

 

Mit dem Bedarf mitgewachsen

Die Erlebnis Akademie AG ist seit 2013 Kunde von Portalum aus Dornbirn in Vorarlberg/Österreich. Die Zusammenarbeit fing klein an: mit der Umsetzung des Ticket-, Zutritts- und Bezahlsystems für den ersten Baumwipfelpfad. Mit der Zeit wurden weitere Standorte umgestellt. Zu guter Letzt wurden alle Freizeitanlagen systematisch miteinander verbunden. Die Umstellung auf die Verbundlösung erfolgte bei vollem Betrieb. Seitdem gibt es einen ständigen Datentransfer zwischen den Standorten und dem Hauptserver in der Zentrale in Bad Kötzting. „Die Verbundlösung hat viele Vorteile: Wir können Auswertungen und Statistiken zentral und somit zeitsparend erstellen und entsprechende Maßnahmen daraus ableiten. Wir arbeiten effizienter und vermeiden Fehler. Dabei ist jede Freizeiteinrichtung für sich ausfallssicher“, so Walter Steuernagel, der Kaufmännische Leiter der Erlebnis Akademie AG und ergänzt: „Was wir besonders schätzen ist, dass wir bei Portalum nur einen Ansprechpartner benötigen. Er kennt sich mit den Drehsperren und der Software genauso aus wie mit dem Merchandise Shop und er koordiniert auch intern alle Aufgaben.“ Dank der langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit darf Portalum die Erlebnis Akademie AG nun auch bei ihrem nächsten Schritt begleiten. „Wir freuen uns, dass wir auch die beiden externen Spielplätze ins Ticket- und Zutrittssystem einbinden dürfen – vom Handling her wieder etwas Neues“, unterstreicht Sasha Böhler, der Projektmanager von Portalum.  

 

Effizienzsteigerung durch Zentralisierung

Das zentrale Daten-Handling bringt eine Vereinfachung der Verwaltung und somit eine Effizienzsteigerung: So bekommen die Standorte zum Beispiel die zu verkaufenden Merchandise-Artikel direkt von der Zentrale in ihr System eingespielt. Das Personal dort kann sich dadurch jeweils auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren, anstatt sich mit der händischen Wartung der Daten bzw. Preise beschäftigen zu müssen. Das Ticket- und Zutrittssystem, das mit der neuen Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) in Deutschland konform geht, ist hinsichtlich Anbindungen sehr flexibel. „Unsere Standardlösung deckt 90 Prozent aller Neukunden-Anforderungen ab. Bei neuen Projekten braucht es jedoch immer häufiger auch Sonderentwicklungen. Hier kommen wir ins Spiel, individuelle Wünsche umzusetzen, ist unsere Kernkompetenz. Die kann ein Produkt ‚von der Stange‘ nicht abbilden. Bei uns gilt: ‚Geht nicht, gibt‘s nicht‘ und das schätzen unsere Kunden eben“, erklärt Sasha Böhler. Die Software hat eine Schnittstelle zur Datenüberleitung an die Buchhaltung und liefert individuelle Reports nach Kundenwunsch. Auch bezüglich der Fluchtwege erfüllt das Zutrittssystem alle Vorschriften.

 

Die Zukunft kann kommen

Welche individuellen Anpassungen mit der Portalum-Software möglich sind, zeigt sich am Beispiel des Erlebnis-Akademie-Standorts Schwarzwald: Dort wurde ein Kombiticket lanciert, das mit Hilfe unterschiedlicher Berechtigungen den Zutritt zu zwei weiteren Anlagen auf dem Sommerberg ermöglicht – mit ein und demselben System, das den Verbund managt. Ähnlich verhält es sich mit den beiden neuen Spielplätzen: Der Zutritt kann sowohl mit dem Baumwipfelpfad-Ticket als auch mit einem Ticket für externe Gäste erfolgen. „Die große Stärke unserer Software ist die Flexibilität. Wir können unsere Kunden bei Kleinstlösungen ebenso souverän begleiten wie bei umfassenden, komplexen Verbundlösungen. Damit haben wir viel Erfahrung“, erklärt Sasha Böhler. Auch über Ländergrenzen hinaus wird Portalum bald mit dem Freizeitparkanbieter gehen: Ein neuer Waldwipfelpfad im Ausland ist im Entstehen. Die Erlebnis Akademie AG kann jedenfalls gelassen in die Zukunft blicken: „Egal, was noch kommen mag, wir können die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus für alles sorgen“, so Böhler abschließend.

 

Baumwipfelpfade der Erlebnis Akademie – Eckdaten des Ticket- und Zutrittssystems

 

Standorte:                              

Bad Kötzting (Zentrale), Rügen, Sommerberg in Bad Wildbad (Schwarzwald), Tagungs- und Besucherzentrum Cloef-Atrium in Orscholz (Saarschleife), Neuschönau

System:                                

Verbundlösung mit Ticketbereich, Zutrittskontrolle mit Drehsperren und Leser, Merchandise-Bereich, individuelle Anpassungen (z. B. Zonenverwaltung)

Vorteile:                     

Zentrale Auswertungen und Statistiken, zentrales Einspielen von Artikeln (Merchandise), Schnittstellen zu Buchhaltungs-Tools, zentrales Handling von Merchandise-Produkten